KunstArchitekturFotografie

Serie „Monkey Around“


ARMIN ZOGBAUM

Mr. Zogbaums Auge für den perfekten Moment

Der Deutsch-Schweizer Armin Zogbaum ist kein typischer Vertreter der Spezies Fotograf.
Er ist nicht etwas sonderbar oder extrovertiert, schrill oder gar sexistisch. Er ist der Gentleman hinter der Linse. Der stille Beobachter, der perfektionistisch bis ins kleinste Detail über seine Kompositionen nachdenkt, ehe er den Auslöser seiner Kamera betätigt.

Seine Fotografien sind Kunstwerke, jedes für sich. Ab dem 13. Oktober zu sehen in der Galerie der Moderne - Stefan Vogdt in München.

„Ein wirklich gutes Foto braucht Zeit und eine gründliche Vorbereitung. Man kann nicht einfach so draufhalten und hoffen, dass am Ende ein gutes Foto dabei herauskommt. Und es ist im Übrigen egal, ob ich Menschen, Tiere oder Produkte fotografiere. Die Aufmerksamkeit ist immer die gleiche“, beschreibt der Fotokünstler seine Arbeit.

Armin Zogbaum kam als Autodikat über Umwege zur Fotografie: Mit dem Wunsch für Zeitschriften Rezepte zu kreieren, verließ er seinen Erstberuf als Küchenchef und kam über das Foodstyling in Kontakt mit der professionellen Fotografie. Auf dem Höhepunkt seiner zweiten Karriere als Stylist von Fotoproduktionen, entschied er fortan, selbst die Kamera in die Hand zu nehmen. Dabei bezieht er seinen reichen Erfahrungsschatz aus den beiden ersten Berufen immer mit in seine Fotografie ein. Diese Erfahrungen haben nun Früchte getragen. Seine aktuelle Fotoproduktion „Monkey Around“, eine redaktionellen Strecke zum Thema Handtaschen, überzeugte auch im Rahmen des Schweizer Fotopreises 2011.

Joachim Baldauf, einer der Juroren, über diese Arbeit: "Armin Zogbaums Arbeit ist vom ersten Moment an herausgestochen. Kinder und Tiere, das packt einen immer irgendwie. Ich wollte mich nicht packen lassen und habe mir die Arbeiten nochmals genauer angekuckt. Selbst wenn der Affe kein Affe wäre, sondern ein Mensch, würde die Arbeit funktionieren. Das fand ich inhaltlich ganz toll. Vor allem weil das eigentlich eine Portrait-Geschichte ist und die Mimik von den Affen sensationell natürlich ist.
Also: Chapeau!"

"Ich wollte den Hype um die Must-Haves der Saison mit einem Schmunzeln inszenieren. Daher fotografierte ich anstelle von Models drei Schimpansen unterschiedlichen Alters mit „ihren“ Lieblingstaschen. Natürlich hatte ich auch hier alles bis ins kleinste Detail geplant, aber Affen haben nun mal ihren eigenen Kopf. Das war eine ganz besondere Erfahrung für mich als Fotograf“, sagt er selbst.

Diese besonderen Erfahrungen und beeindruckenden Augenblicke sind ab dem 13. Oktober in einer Fotoausstellung in der Galerie der Moderne - Stefan Vogdt in München zu sehen.

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