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![]() BMW Welt I, 2009 C-Print auf Kodak Endura, glaskaschiert Ed. 1/7 + 1 AP |
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Pamela Ossola 1980 geboren in Starnberg 1991 - 2000 ABITUR, Nymphenburger Gymnasium, Muenchen 2001 - 2002 BTEC Diploma Graphic Design, "Chelsea College of the Arts", London 2002 - 2005 BA (First Class Honours Degree) in Graphic Media & Design - Schwerpunkt: Experimentelle Illustration, London College of Communication (Ehem. London College of Printing), London 2005 - 2006 POSTGRADUATE CERTIFICATE in Photography Practice, London College of Communication (Ehem. London College of Printing), London Zur Serie: "ARCHITEKTUR ALS SPIEGEL UNSERES LEBENSRAUMES" Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die analytische Beobachtung eines architektonischen Gesamtgefüges, das gleichermaßen Merkmal des modernen & zeitgenössischen Lebens- und Arbeitsraumes ist aber auch den subtilen Wandel einer sich von innen heraus verändernden Einstellung thematisiert. Die klassisch Dokumentation des Sichtbaren wird hierbei von einer zum Minimalismus tendierenden Abbildung architektonischer Merkmale abgelöst, und überschreitet somit die Funktion der Photographie als rein Abbildendes Medium; Als Folge werden die Photographien deren Basis zwar unweigerlich auf der Architektur beruht, deren Referenz zu Umwelt und Architekt aber weder zwingend noch erforderlich für das eigenen Bestehen der Bilder ist zu eigenständigen Kunstwerken, die herausgenommen aus dem Kontext des Gesamtgefüges in der Manifestation eines Momentes bestehen. Der primäre Fokus auf strukturale Fragmente sowie das Zusammenspiel von Farbe, Komposition und Kontrasten, Licht und der Integration perspektivischer Spiegelungen, die auf die unmittelbare Umgebung der Motive verweisen, verstärkt die Loslösung der einzelnen Fragmente aus ihrem Gesamtkontext, und ebnet die Eigenständigkeit des Bildes. - Die Reflexionen spielen hierbei eine ambivalente Rolle, da sie einerseits den vom Menschen gestalteten Lebensraum widerspiegelt, zugleich aber ist dieser fließende Übergang zwischen Spiegelung und Realität ein Verweis auf den Bewusstseinzustand des Menschen der in ständiger Bewegung bleiben muss, wobei die Veränderbarkeit in der Bewegung des Betrachters liegt. Der Prozesses des Entdeckens und des visuellen Ertastens eines Objektes ermöglicht die Positionierung der den modernen/ zeitgenössischen Gebäuden beigemessenen Bedeutung als Spiegel unserer Zeit und des gestalteten Raums, wobei die Überführung in die Abstraktion dem Streben unterliegt im Detail das Ganze zu erfassen; Und obwohl die architektonischen Quellen oftmals nur peripher erkennbare Referenzen an den Ort des Ursprungs enthalten, stellen die Photographien dennoch eine Typologie des modernen Münchens dar, dessen Struktur maßgeblich von namhaften Architekten wie Sauerbruch Hutton, Coop Himmelb(l)au, Allmann Sattler, Jahn/ Murphy, Wandel Hoefer Lorch, und Glaser & Glaser Architekten geprägt wurde. Home / Kontakt |
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