Ola Kolehmainen

Ob Ludwig Mies van der Rohes Barcelona Pavillion, die Gebäude von Sauerbruch Hutton, Frank O. Gehry oder Alvar Aalto bis hin zur Hagia Sophia oder der Dom von Siena – Ola Kolehmaien begibt sich auf die Spur großer Architekten und interpretiert  dabei den Begriff von klassischen Architekturfotografie neu.

Kolehmainens Fotografien zeichnen sich durch einen einzigartigen Blickwinkel, durch ihre besondere Perspektive aus, welche sich nur über die intensive Auseinandersetzung mit einem Bauwerk eröffnen kann.

Während in der frühen Werkphasen des Künstlers die Reduktion und Abstraktion  des Gebäudes auf seine Struktur und seine Fassade im Mittelpunkt steht, in der Reflexionen von Licht und Farbe die Natur wiederspiegeln, lässt der Künstler in seinem jüngerem Werkabschnitt auch Blicke ins Innere der Architektur zu.

Es entstehen Bildwelten von malerischer Qualität, in denen Fassaden zu leuchtenden Membranen werden und Innenräume durch einfallenden Lichter und sich überlagernden Perspektiven eine erzählerische Komponente erhalten. 

Biographie